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Ausgezeichnete Idee: Bauen am See

Schon in der Jungsteinzeit gab es an den Ufern des Bielersees in der Schweiz menschliche Siedlungen.


26.09.2016

Schon in der Jungsteinzeit gab es an den Ufern des Bielersees in der Schweiz menschliche Siedlungen. Damals waren es Pfahlbauten, die den Menschen ein Leben in Harmonie mit dem See erlaubten. Heute noch bestimmt das Seeufer die Art der Architektur – so auch bei dem Entwurf zum Haus am Bielersee, einem Einfamilienhaus von Markus Schietsch Architekten aus Zürich. Besser gesagt, ein ausgezeichnetes Einfamilienhaus, denn es erhielt die vom Callwey Verlag ausgelobte Auszeichnung „Häuser des Jahres“ 2016.

 

WIE NATÜRLICH GEWACHSEN

 

 

„Das Haus am Bielersee liegt in der Uferzone des Sees. Deshalb sollte der Entwurf in enger Verbindung zu der sehr prägnanten, umgebenden Natur stehen. So entwickelt sich das Haus aus einer hölzernen Veranda, die sich wie das Deck eines Schiffes in das Gräsermeer der umstehenden Wildwiese legt“, erklärt Markus Schietsch seinen Gestaltungsgedanken. Wasser und Holz stehen in der Menschheitsgeschichte seit jeher in engster Verbindung: Ohne Holz hätten sie das Wasser nicht erschließen können – sei es mit Schiffen oder eben Pfahlbauten. Die Materialwahl beim Haus am Bielersee ist deshalb ausschlaggebend dafür, dass Haus und Landschaft miteinander verschmelzen.

 

EINE BESCHICHTUNG WIE DER SEE SELBST

 

Dass bei so viel Naturnähe auch in der Farbgebung jede Künstlichkeit ausgeschlossen ist, leuchtet ein. Im Gegenteil, die weiß lasierende Veredelung, die das Fichtenholz schützt, sorgt dafür, dass es für lange Zeit seine strahlende Frische bewahrt. „Das Projekt war sehr spannend und herausfordernd für uns“, sagt Münir Toprak von ADLER, der Architekten und Bauherren in Sachen Beschichtung betreute. „Herr Schietsch wünschte bestmögliche Außenbehandlung in lasierendem Weiß und doch so deckend, dass die Lichtechtheit gewährleistet ist“, erklärt er. Auch sollte das Weiß gräulich oder beige gebrochen sein, sodass sich das Gebäude optimal an die Umgebung anpassen könne. „Für die Fassade haben wir deshalb einen Sonderton aus pigmentierter Lignovit Lasur und Lignovit Platin gemischt“, schildert Toprak. Die natürliche Holzstruktur und Farbe sind dank dieser Lösung noch gut erkennbar, die Platinbeimischung erzielt eine besondere Ausstrahlung und Reflexion – ein bisschen wie der See selbst an einem hellen Sommermorgen.

 

NATÜRLICH, AUCH INNEN

 

Auch im Innenbereich blieb das Holz überall sichtbar. „Die Täferdecken im Inneren sind ebenfalls mit wasserbasierter ADLER-Lasur behandelt; genauso sind die Fenster und Leibungen mit ADLER-Produkten gespritzt“, erklärt der Architekt und erzählt: „Bis auf die Fenster hat der Bauherr, der auch die Bauleitung übernommen hat, alle Holz-Bauteile zusammen mit Freunden und Bekannten in der Zimmerei selbst gestrichen. Sie waren sehr angetan von der Verarbeitung der Lasuren.“ Die mit Lignovit Interior gestrichene Decke sorgt im hellen Farbton Margerite für ein einladendes, weites Raumgefühl. Die Fenster wurden innen mit ADLER Acryl-Spritzlack weiß im RAL-Farbton 9010 lackiert. Außen hat man sie an den Sonderfarbton der Fassade angepasst.

 

Übrigens: Nicht nur die Lage am Ufer des Bielersees hat das Haus mit den jahrtausendealten Pfahlbauten gemeinsam: Um vor den saisonalen Überschwemmungen geschützt zu sein, ist es 80 Zentimeter über der Uferwiese aufgeständert. Und – wie am Ursprung der menschlichen Siedlungstätigkeit – ist das gesamte Haus als Holzkonstruktion errichtet. So lässt sich’s leben im ausgezeichneten „Haus des Jahres“ am See.

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